In Memoriam

SAREK

Mit 9 Monaten kam dieser überaus hübsche Huskyrüde mit den schönen blauen Augen ins Rudel. Er war als Einzelhund etwas verzogen, aber die konsequente Art von Cora machte aus ihm sehr bald einen unglaublich liebenswürdigen und rudeltauglichen Hund. Anfangs trug er schon so manche Schramme davon, wenn Cora mal wieder „Zahn anlegen“ mußte, um ihm klar zu machen, wie es hier läuft.
Für unsere Gäste ein äußerst kuscheliger Großer, der auch mal „normal“ gehen konnte und nicht wie verrückt ziehen mußte, in seiner Art immer lieb und nett, ein „Herzilein“ eben.
Sarek, wir danken Dir sehr für Deine angenehme Art und die vielen, vielen Touren, bei denen Du uns und viele Gäste erfreut und begleitet hast. Wir werden Dich vermissen!
Mach’s gut bei Deiner Reise ans Licht zu den Anderen, die sicherlich schon auf Dich warten!

In Memoriam

Yukon’s Flegelalter

… entschuldigt bitte, hab‘ lange nichts von mir hören lassen!

 

Hatte viel zu tun: wachsen, Fell wechseln, Hitze ertragen, Beinheben lernen, die Großen anknurren, manchmal Verletzungen davontragen, mich dann behandeln lassen und und und …

Ich bin zwischenzeitlich wirklich ein fast ausgewachsener Husky geworden. Klar, noch immer viel kleiner als mein bester Freund Tjumen, aber mit fast allen Wassern gewaschen. Wegen der enormen Hitze durfte ich lange nicht mehr frei über die Felder toben, dafür hab‘ ich gelernt, dass der kühle Bach bei solchen Temperaturen eine herrliche Erfrischung ist, und es tierisch Spaß macht, darin rumzutoben, schwimmen kann ich auch. Manchmal darf ich sogar schon eine ganz kurze Strecke im Gespann laufen. Das ist super toll, ich bin dann ganz stolz, wenn ich genauso heftig hechle wie die Anderen und Leckerlis bekomme.

Manchmal bin ich etwas bissig. Wenn die Menschen mich nicht genug beachten, zwicke ich sie in die Haut, damit ich mehr Aufmerksamkeit bekomme. Klappt fast immer 😉 Teilweise sind sie sauer, vielleicht weil sie kein Fell haben und es ihnen weh tut …

Manchmal ist auch der Tjumen sehr streng mit mir. Da hab‘ ich richtig Angst, aber vielleicht hab ich’s einfach nur übertrieben. Dann mach‘ ich mich ganz klein und pinkle beim nächsten Mal lieber wieder wie ein kleiner Hund in der Hocke, dann ist er wieder lieb mit mir.

Auch durfte ich nun schon mehrere Mal mit allen anderen Hunden und ganz vielen Menschen, auch Kindern, durch den Wald laufen. Das ist vielleicht toll. Ich weiß auch schon, wie ich mich drehen muss, damit ich das Geschirr ausziehen kann…18 26